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Warum Technologie in der Blechproduktion wichtig ist
Die Blechbearbeitung war historisch eine handwerklich geprägte Branche — qualifizierte Bediener, manuelle Angebotserstellung und papierbasierte Produktionsverfolgung. Dieses Modell funktioniert, führt aber zu Variabilität: Verschiedene Kalkulateure erstellen dasselbe Teil unterschiedlich, Produktionspläne basieren auf mündlich übergebenem Wissen und Qualitätsdaten liegen in Ordnern statt in Datenbanken. Bei WERIX investieren wir in digitale Werkzeuge, um unseren Ingenieuren und Bedienern bessere Informationen schneller zur Verfügung zu stellen. Der Ansatz ist simpel: Technologie sollte die Menschen unterstützen, die die Arbeit kennen — nicht sie ersetzen.
KI-gestuetzte digitale Angebotserstellung: schneller, konsistenter
2018 entwickelte WERIX sein erstes internes Angebotssystem, um die Kalkulation von Kosten und Lieferzeiten zu standardisieren. 2025 wurde dieses System mit KI-fähigen Funktionen aufgerüstet, die auf einer Wissensdatenbank mit 11 Jahren Produktionsdaten basieren — Laserschneidgeschwindigkeiten, Biegezykluszeiten, Materialausnutzungsraten, Einrichtungsmuster und Tausende abgeschlossener Aufträge mit verifizierten Kostenergebnissen. Das System verwendet eine RAG-Architektur (Retrieval-Augmented Generation) mit einem feinabgestimmten KI-Modell: Es findet die relevantesten historischen Produktionsdaten für jede neue Teilgeometrie und generiert dann eine Preisgestaltung, die auf unserer tatsächlichen Ausstattungsleistung kalibriert ist. Wenn Sie eine CAD-Datei hochladen, greift das System auf tatsächliche Produktionsdaten von Teilen mit ähnlicher Geometrie, Material und Komplexität zurück — und berechnet dann die Kosten basierend auf der Leistung unserer spezifischen Maschinen. Jedes Angebot wird anschließend von einem Senior-Ingenieur geprüft und validiert, der die DFM-Durchführbarkeit überprüft, die Materialverfügbarkeit bestätigt und projektspezifische Nuancen anpasst. Dieser Zwei-Schichten-Ansatz — Produktionsdaten-KI plus Ingenieururteil — ist der Grund, warum wir innerhalb von 24 Stunden präzise, verifizierte Preise liefern.

- Eigenentwickeltes System — trainiert auf 11 Jahren WERIX-Produktionsdaten, keine Drittanbieterlizenz
- KI generiert präzise, datenbasierte Preise beim ersten Durchlauf — kalibriert auf unsere tatsächliche Ausstattungsleistung
- Jedes Angebot wird von einem Senior-Ingenieur geprüft: DFM-Verifizierung, Materialprüfung und projektspezifische Anpassungen
- Ergebnis: schnellere Abwicklung, konsistentere Preisgestaltung und weniger Hin und Her bei Standardteilen
Unser Angebotssystem basiert auf einer Wissensdatenbank mit 11 Jahren WERIX-Produktionsdaten — Schneidgeschwindigkeiten, Biegezeiten, Materialkosten, Einrichtungsmuster und Tausende abgeschlossener Aufträge. Eine RAG-Architektur (Retrieval-Augmented Generation) mit feinabgestimmtem KI-Modell findet die nächste historische Übereinstimmung für jedes neue Teil und generiert eine Preisgestaltung basierend darauf, wie unsere Maschinen tatsächlich performt haben. Das Ergebnis ist eine präzise Preisgestaltung, die auf tatsächlichen Fertigungsdaten basiert. Ein Senior-Ingenieur überprüft dann jedes Angebot auf DFM-Durchführbarkeit und projektspezifische Anpassungen. Die Technologie übernimmt die Daten; der Ingenieur übernimmt die Entscheidungen.
Digitales Produktionsmanagement
Jenseits der Angebotserstellung baut WERIX digitale Systeme, die unseren Produktionsboden vernetzen — von der Auftragsplanung und Maschinenüberwachung bis hin zur Qualitätsdatenerfassung und Versandverfolgung. Diese Werkzeuge helfen uns, unsere 98 %-ige termingerechte Lieferungsrate aufrechtzuerhalten, indem sie Produktionsleitern Echtzeit-Transparenz über alle aktiven Aufträge geben, und helfen uns, unsere Erstausbringungsrate von über 98 % zu halten, indem sie sicherstellen, dass Prüfdaten für jede Charge erfasst und nachverfolgbar sind.
- Digitale Auftragsplanung: Produktionsaufträge werden vom Schneiden bis zur Oberflächenbehandlung in einem einzigen System verfolgt
- Qualitätsdatenerfassung: CMM-Messungen, Prüfberichte und FAI-Daten werden digital gespeichert — auf Anfrage für Sie verfügbar
- Versandverfolgung: Verpackung, Kennzeichnung und Versand werden über das System bestätigt, bevor die Ware unser Gebäude verlässt
- Diese Systeme entwickeln sich weiter — wir investieren schrittweise und testen jedes Werkzeug am Boden, bevor wir es vollständig einführen
Unser Ansatz zur TechnologieEinführung
Wir setzen Technologie nicht um ihrer selbst willen ein. Jedes Werkzeug, das wir entwickeln oder implementieren, muss eine Frage beantworten: Hilft es unseren Ingenieuren und Bedienern, ihre Arbeit besser zu machen? Wenn die Antwort ja lautet — schnellere Angebote, weniger Fehler, bessere Nachverfolgbarkeit — investieren wir. Wenn ein Werkzeug Komplexität ohne klaren Mehrwert hinzufügt, lassen wir es weg. Dieser pragmatische Ansatz bedeutet, dass unser Technologiestapel fokussiert und nicht effektheischend ist. Es bedeutet auch, dass wir ständig iterieren: Das Angebotssystem, das wir heute betreiben, ist die dritte Version und wird sich weiter verbessern, je mehr Produktionsdaten wir ansammeln.
- Entwickeln statt kaufen: Wir entwickeln Kerntools intern (Angebotserstellung, Produktionsverfolgung), weil sie an unsere spezifischen Prozesse angepasst werden müssen
- Schrittweise Einführung: Neue Werkzeuge werden in einer Werkstatt getestet, bevor sie auf den gesamten Boden ausgeweitet werden
- Ingenieur zuerst: Jedes digitale Werkzeug wird so gestaltet, dass es den Ingenieur unterstützt, nicht ihn zu automatisieren
- Kontinuierliche Verbesserung: Unsere Technologieroadmap wird durch Rückmeldungen vom Fertigungsboden gesteuert, nicht durch Markttrends
FAQ
Verfasst von
Tom
Senior Prozessingenieur
Erfahrener Fertigungsingenieur, spezialisiert auf Blechbearbeitung, CNC-Fräsen und Oberflächenveredelung. Verfasst praktische Ratgeber, um Ingenieure bei fundierten Beschaffungsentscheidungen zu unterstützen.
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